Dr. med. Astrit Fejza

Dr. med. A. Fejza

 

Augen-Operation

Vorbereitung einer Augenoperation

 

Augen Laser OP

Augen Laser OP

 

Grüner Star

Laser Behandlungen

Operative Leistungen

Operative Leistungen in unserer Praxis:

Behandlung des Grauen Star

Der graue Star (Katarakt) bezeichnet eine Trübung der Augenlinse, die nur durch eine sogenannte Kataraktoperation behandelt werden kann. Dabei wird eine spezielle und von der Brechkraft auf das Auge des Patientens angepasste Kunstlinse (Intraokularlinse/IOL) in das Auge eingesetzt, wo zuvor die eingetrübte Augenlinse gelegen hat.
Da mit zunehmenden Lebensalter jede Augenlinse einmal trüb wird, ist die Graue-Star-Operation in Deutschland die mit Abstand am häufigsten durchgeführte Operation (ca. 600.000 Operationen pro Jahr).
Um einen angenehmen und erfolgreichen Behandlungsverlauf zu gewährleisten, verwenden wir zur Durchführung der Operation modernste Geräte und nutzen die Räumlichkeiten eines modern eingerichteten Operationszentrum in Berlin am Wittenbergplatz (Kleiststraße 23-26). Während und nach der Behandlung werden Sie durch unseren Operateur Herrn Dr. med. Astrit Fejza persönlich betreut.

Verlauf einer Katarakt Operation

Da die Operation eines grauen Stares so häufig ist handelt es sich um ein sehr standardisiertes Operationsverfahren. Die Operation selbst dauert daher in der Regel 20-30 Minuten und wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Insgesamt sollten Sie mit einem Aufenthalt von 2-3 Stunden
rechnen, da jede Operation auch eine kurze Vorbereitungsuntersuchung und eine postoperative Kontrolle umfasst.
Nach der Operation kommt ein Salbenverband auf das frisch operierte Auge, um dieses zu schützen, so dass man unmittelbar danach nicht Auto fahren kann.
Der für die Operation verwendete Schnitt ist so winzig, daß er sich selbst verschliesst. Eine Entfernung von Nahtmaterial ist also nicht notwendig. Es kann aber zu einem leichten Fremdkörpergefühl nach der Operation kommen, das jedoch in der Regel nach einigen Tagen wieder verschwindet.
Der Salbenverband sollte am Tag nach der Operation entfernt werden und man sollte über einen Zeitraum von 3 Wochen regelmässig die rezeptierten Augentropfen anwenden, um postoperative Entzündungen zu vermeiden.

In der Regel profitiert man schon am nächsten Tag oder nach wenigen Tagen von dem Ergebnis der Operation: Die Sehschärfe nimmt täglich zu und es kommt mehr Licht in das Auge, so dass Sie in Ihrem Alltag weniger eingeschränkt sein werden. Eine neue Brille können Sie sich nach ca. 4-6
Wochen anfertigen lassen, da es vorher noch zu Schwankungen der postoperativen Brillenstärke kommen kann.

Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) lässt sich in zwei Gruppen unterscheiden:

1) trockene AMD - häufiger und oft mit sehr langsamen Verlauf über Jahre hinweg, derzeit noch keine Behandlungsmöglichkeit

2) feuchte AMD - seltener, entsteht aus einer trockenen AMD, schnelle Verschlechterung des Zentralsehens (oft innerhalb von Wochen), lässt sich durch Injektionen von Medikamenten behandeln

trockene AMD

Bei der trockenen AMD gibt es derzeit leider noch keine medizinische Behandlungsmethode. Um ein Fortschreiten der Erkrankung zumindest zu verlangsamen, empfiehlt es sich, eine gesunde Lebensweise anzunehmen, dadurch können die bekannten Risikofaktoren minimiert werden.

Folgende Ratschläge gibt es hierzu:

Da Makulaerkrankungen mit Verzerrtsehen und Verlust der zentralen Sehschärfe einhergehen, empfiehlt sich auch die regelmässige Selbstkontrolle mit dem sogenannten Amslergitter oder Amsler Grid durchzuführen.
Bei schnell einsetzendem Veränderungen im Verzerrtsehen oder Auftreten eines gräulich-dunklen Flecks in der Mitte des Amslergitters bei Betrachtung des zentralen Punktes auf dem Amsler Gitter, empfiehlt es sich, umgehend den behandelnden Augenarzt zu kontaktieren, da es sich um einen Übergang von einer trockenen AMD in eine feuchte AMD handeln kann. Die feuchte AMD bedarf einer möglichst schnellen Behandlung.

Eine weitere Form der Verlaufskontrolle besteht in der Durchführung von
Autofluoreszenzaufnahmen. Hierbei wird das Ausmaß der trockenen Veränderungen erfasst und kann mit späteren Aufnahmen verglichen werden, wodurch eine Aussage zur Geschwindigkeit des
Fortschreitens getroffen werden kann.

Bei manchen Formen der trockenen AMD haben große Studien ergeben, daß die o.g. sogenannten “Augenvitamine” einen Übergang von einer trockenen in eine feuchte AMD unwahrscheinlicher machen können. Ob die bei Ihren Augen der Fall ist, lässt sich durch eine Untersuchung in unserer
Praxis feststellen.

feuchte AMD

Während die feuchte AMD sich noch vor einigen Jahren nicht so recht behandeln ließ, gibt es heute dank des medizinischen Fortschrittes mehrere Möglichkeiten, die feuchte AMD wirksam zu behandeln. Die Art der Behandlung ist abhängig von der Art der feuchten AMD, welche durch OCT und Fluoreszensangiographie bestimmt wird.

Folgende Behandlungsmöglichkeiten existieren zum gegenwärtigen Zeitpunkt:

Die intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) hat sich auch bei einigen anderen Augenerkrankungen mit Flüssigkeitseinlagerung in der Netzhautmitte (sog. Makulaödem) als hilfreich erwiesen (z.B. diabetisches Makulaödem, Makulaödem nach Gefäßverschlüssen am Auge, Makulaödem infolge einer Uveitis).

Zur Behandlung der AMD werden mittels IVOM Wachstumshemmer in den Glaskörper des Auges gespritzt, die sich dort ansammeln und über mehrere Wochen den Wirkstoff an den entsprechenden Stellen im Auge abgeben.

Ablauf der IVOM (intravitreale operative Medikamenten Eingabe):
Der Eingriff ist schmerzfrei und dauert nur ein paar Minuten.
Nach lokaler Betäubung des Auges durch Tropfen oder Gel wird eine kleine Menge des flüssigen Medikamentes durch eine sehr feine Injektionsnadel in den Glaskörper gespritzt.
Der Wirkstoff des Medikamentes verbleibt für einige Wochen im Glaskörperraum und wirkt von dort aus an den entsprechenden Stellen des Augenhintergrundes.
Da die Injektionsnadel so fein ist verheilt die Stelle, an der das Medikament in das Auge gegeben wurde sofort von selbst.

Nach ca. drei Tagen wird ihr Auge in einer Nachkontrolle überprüft. Gelegentlich kommt es an der Injektionsstelle zu oberflächlichen Blutungen der Bindehaut. Diese sind schmerzfrei und verschwinden nach einigen Tagen von selbst.

Für eine erfolgreiche Therapie der feuchten AMD muss die Behandlung mehrmals wiederholt werden, um ausreichende Wirkspiegel des Medikamentes im Glaskörperraum zu haben.

Nach einem Behandlungszyklus müssen monatlich Kontrolluntersuchungen und OCT Aufnahmen gemacht werden, um eine nachlassende Wirkung des Medikamentes zu erkennen und eine dauerhafte Schädigung der Netzhautmitte zu vermeiden. Diese Termine sollten sie keinesfalls
verpassen.

Nachstar YAG-Laserkapsulotomie

Nachstar bezeichnet eine Veränderung nach einer Operation des grauen Stares die bei circa einem Drittel der Patienten auftritt. Es kommt wie beim grauen Star zu langsamer Sehverschlechterung und Blendempfindlichkeit. Ursache des Nachstares sind Ablagerungen von Linsenzellresten an der Rückseite der eingesetzen Kunstlinse.
Durch ein schmerzloses, ambulantes Laserverfahren (die sogenannte YAG-Laserkapsulotomie) lässt sich der Nachstar innerhalb weniger Minuten dauerhaft beseitigen.
Das Sehen kann in der unmittelbaren Zeit nach der Behandlung etwas verschwommen sein und die Pupille ist durch Augentropfen geweitet, was erst nach einigen Stunden verschwindet.

Laserbehandlungen

Lasertherapie bei Netzhautdefekten (Netzhautforamen)

Netzhautforamina sind durch Zugkräfte des Glaskörpers auf die Netzhaut entstehende Löcher in der Netzhaut, welche ein erster Schritt zur Entstehung einer gefährlichen Netzhautablösung sind.

Warnzeichen für Zugkräfte des Glaskörpers auf die Netzhaut oder eine Netzhautablösung sind:

Diese Warnzeichen sollten Ernst genommen und zum raschen Aufsuchen eines Augenarztes führen. Teilen Sie diese Informationen bereits bei der Terminvereinbarung mit.

Kleinere Löcher in der Netzhaut lassen sich durch Laserbehandlungen erfolgreich behandeln. Hierbei werden in dichten Reihen zahlreiche Laserpunkte um den Defekt gesetzt was nach einigen Tagen zu einer “Verschweissung” der Netzhaut durch lokale Narbenbildung mit der
darunterliegenden Aderhaut führt.
Der Netzhautdefekt kann sich nicht weiter ausbreiten und eine mögliche Netzhautablösung kann verhindert werden.
Sollten die Netzhauttdefekte zu groß oder fortgeschritten sein, so ist eine rasche Beurteilung und evtl. Behandlung durch eine augenärztliche Einrichtung notwendig, welche vitreoretinale Erkrankungen behandelt .

Lasertherapie bei diabetischen Netzhautveränderungen und Gefäßverschlüssen

Beim Diabetes kann es durch langjährige Veränderungen der Stoffwechsellage und schlechte Einstellung des Blutzuckers zu Veränderungen der Blutgefäße kommen, welche über schlechte Blutzufuhr und Veränderungen des Netzhautgewebes das Sehen beeinträchtigen.

Sind diabetesbedingte Netzhautveränderungen aufgetreten, so ist es oft notwendig, mit einer Laserbehandlung der Netzhaut das Fortschreiten der Netzhautschädigung zu verhindern.

Welche Art der Laserbehandlung angewandt wird, hängt von der zugrunde liegenden Erkrankung und dem Ausmaß der Veränderungen ab.

Grob lassen sich zwei Vorgehensweisen unterscheiden:

1) Panretinale Laserkoagulation:
Panretinal heißt: „die gesamte Netzhaut betreffend“. Beim langjährigen Diabetes kommt es aufgrund einer schlechteren Durchblutung zu einem Sauerstoffmangel in der Netzhaut. Dieser Sauerstoffmangel übt einen Reiz für die Wucherung krankhafter Blutgefäße aus, aus denen Blutungen in das Augeninnere und Netzhautablösungen erfolgen können.
Mit einer punktförmig, flächigen Laserbehandlung an etwa tausend bis zweitausend winzigen Stellen der Netzhaut, wird der Sauerstoffbedarf der betreffenden Regionen vermindert und der Wachstumsreiz für Blutgefäßwucherungen hört auf.
Ein ähnliches Prinzip liegt der Behandlung von Gefäßverschlüssen der Netzhaut zugrunde, da es auch hier über einen lokalen Sauerstoffmangel im Netzhautgewebe zu krankhaften Blutgefäßwucherungen kommen kann. Hierbei werden die Laserpunkte flächenhaft im Verschlußgebiet gesetzt..

2) Fokale Laserkoagulation: (fokal heisst örtlich begrenzt / auf einen bestimmten Punkt gerichtet)
Durch Schädigung der Blutgefäße am Augenhintergrund im Rahmen einer Diabetes kann es zur Undichtigkeit der Blutgefäße kommen. Diese kann ursächlich sein für das Auftreten von Makulaödemen (Flüssigkeitseinlagerungen in die Netzhautmitte), welche die Sehschärfe reduzieren.
Eine fokale, also nur auf einen Ort der Netzhaut des Flüssigkeitsaustrittes in das Netzhautgwebe begrenzte Laserbehandlung kann oft die vorhandene Sehkraft stabilisieren und die Ödeme eindämmen.

Wenn es infolge einer fokalen Laserbehandlung zu einer Verbesserung der Sehkraft kommt, so tritt diese langsam und erst nach einigen Wochen bis Monaten ein.

Laser bei Glaukom

Glaukom (grüner Star) bezeichnet eine Gruppe von Erkrankungen, bei der es über einen meist erhöhten Augeninnendruck zu einer Schädigung des Sehnerven kommt.
Die zahlreichen, glaukomatösen Erkrankungen lassen sich Anhand der Beschaffenheit der Stelle des Kammerwasserabflusses in zwei Arten von Glaukomen einteilen:

1) Offenwinkelglaukome
2) Engwinkelglaukome

Neben der medikamentösen Behandlung mit Augentropfen zur Einstellung des Augeninnendruckes gibt es auch Laserverfahren zur Behandlung des grünen Stars. Der Einsatz dieser Laserverfahren ist nur in bestimmten Situationen sinnvoll.

Bei Offenwinkelglaukomen besteht die Möglichkeit zur Lasertrabekuloplastik (LT), hierbei werden zahlreiche Laserherde in den Bereich des Trabekelwerkes gesetzt. Das Trabekelwerk ist eine Struktur im Bereich des Kammerwinkels - der Stelle des Kammerwasserabflusses im Auge. Durch eine punktuelle Vernarbung und Schrumpfung des Trabekelwerkes kommt es zu einer Aufspannung des umgebenden Trabekelmaschenwerkes. Der Kammerwasserabfluss wird erhöht und der
Augeninnendruck sinkt.

Bei einigen Formen der Engwinkelglaukome ist der Kammerwinkel durch Verlegung durch Irisgewebe verengt und kommt zum Aufstau von Kammerwasser mit Augeninnendruckanstiegen bis hin zum akuten Glaukomanfall. Bei der peripheren YAG-Laseriridotomie werden mit dem Laser gezielt Öffnungen in die äusseren Anteile der Iris gesetzt. Durch diese neu entstandenden Öffnungen kann das Kammerwasser an den bisherigen Stauungstellen vorbeifliessen und in den Kammerwinkel hineinfliessen. Der Kammerwasserabfluss wird erhöht und der Augeninnendruck sinkt. Ein weiterer Glaukomanfall kann häufig vermieden werden. Da Kammerwinkelverhältnisse an beiden Augen ähnlich sind wird dieser Eingriff oft zeitversetzt beidseits durchgeführt.

Augenlidoperationen

Entfernung kleinerer Tumoren (Hagelkorn, Zysten, Warzen)
Straffung des Oberlides (Korrektur der Schlupflider)

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